Spuren aus der Energiezukunft
Die 19. Auflage des Forums «Energie und Umwelt im Gespräch» nahm die rund 500 Gäste im Messezentrum Basel auf eine Spurensuche in der Energiezukunft mit. Oder, wie es EBM-CEO Hans Büttiker bei der Begrüssung formulierte: «In der Energiepolitik ist vieles in Bewegung geraten.»
Wo die Reise hinführt, zeigt Professor Rolf Wüstenhagen von der HSG auf. «Wir befinden uns auf dem Weg von 20:80 zu 80:20», sagt er. Gemeint ist: Der Anteil der erneuerbaren Energien wird sich bis ins Jahr 2050 von heute 20 auf 80 Prozent steigern. Dr. Gabriel Barell, Ökonom und Leiter Region Basel der Valiant-Bank, sah einen weiteren Trend kommen, den er unter dem Begriff «Regiosexy» zusammenfasste. «Einkauf, Arbeit und auch Energiegewinnung sind bei regionalen Betrieben ebenso attraktiv wie bei internationalen Unternehmen.»
Auch die Vertreter der vier veranstaltenden Unternehmen EBM, EBL, IWB und Alpiq bekannten sich zu den erneuerbaren Energien und der regionalen Perspektive. Aber: Für eine optimale Energieversorgung brauche es beides, regionale Sicht, aber auch die internationale Perspektive. Den rund 500 Gästen jedenfalls wurde eindrücklich klar: Es ist tatsächlich vieles in Bewegung in der Energiepolitik. Und für die Zukunft war viel Optimismus zu spüren. Sofern nicht, wie es Gabriel Barell sagte, «der Kleingeist die viel versprechende Perspektiven torpediert.»
Mehr Informationen …